Oberstufe (SDW)

Sonderpädagogische Diagnose- und Werkstattklassen (SDW): Klassen 7-9

Die Klassen 7 bis 9 heißen Sonderpädagogische Diagnose- und Werkstattklassen (SDW). Der Schwerpunkt liegt hier auf einer Berufs- und Lebensorientierung. Das bedeutet, dass die Schüler und Schülerinnen auf ihre zukünftigen Rollen in Arbeit, Partnerschaft/ Familie, Freizeit und politischer Gemeinschaft vorbereitet werden sollen.


In der 7. Klasse setzen sich die Schüler und Schülerinnen mit verschiedenen Berufen und den damit verbundenen Anforderungen auseinander. Dies geschieht z.B. mit Betriebserkundungen. In einer sogenannten Potentialanalyse stellen wir fest, wo Stärken und Schwächen bei den Jugendlichen liegen. Die Schüler und Schülerinnen lernen sich und ihre Fähigkeiten realistisch einzuschätzen.

In der 8. Klasse sammeln die Schüler und Schülerinnen Erfahrungen in der außerschulischen Praxis. Die Praktika in Betrieben und in Bildungseinrichtungen helfen dabei herauszufinden, in welchen Berufen die Schüler Interesse und Eignung zeigen.

In der 9. Klasse werden die Praktika fortgesetzt. Die Berufsberatung der Agentur für Arbeit hilft dabei, den richtigen Weg zum Beruf nach der 9. Klasse zu finden. Das kann z. B. ein Ausbildungsplatz oder eine Berufsvorbereitung sein. Am Ende der 9. Klasse können Schüler und Schülerinnen entweder den Abschluss der Förderschule oder den Mittelschulabschluss machen – je nachdem wie leistungsstark der jeweilige Jugendliche ist.


Berufsschulen zur sonderpädagogischen Förderung im Regierungsbezirk Schwaben

Schüler und Schülerinnen eines Sonderpädagogischen Förderzentrums haben die Möglichkeit, nach der 9. Klasse eine Berufsschule zur Sonderpädagogischen Förderung (Förderberufsschule) zu besuchen.

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